
Zufällig kam ich am Samstag im Berliner Tiergarten exakt an der Stelle vorbei, wo Stunden später ein Islamist mit einem Auto in CSD-Feiernde raste. Es hätte also auch mich treffen können. Zufall war der Terroranschlag jedoch nicht, und nicht überraschend.
Ich hatte eineinhalb intensive Tage in Berlin hinter mir, in denen es auch um Islamismus ging, als ich zum Hauptbahnhof eilte, um zurück nach Hamburg zu fahren. Wegen der Hunderttausenden, die zum jährlichen größten deutschen CSD gekommen waren, inzwischen eine Art Karneval queerer Kultur und des Kommerz, fuhren keine Bahnen und Busse. Deshalb quetschte ich mich durch die Menschenmengen und lief durch den Tiergarten, um meinen Zug zu bekommen. Weiterlesen
Kunst darf alles: übertreiben, sich über Normen hinwegsetzen, auch auswählen, also Inhalte, Figuren, Schauplätze bei einer Literaturverfilmung weglassen. Das ist dem Regisseur Christopher Nolen nicht vorzuwerfen, darauf haben wir als Zuschauer ein Recht. Ein Film darf brutal und unerhört, nur eben niemals eins sein: langweilig! Eine Filmbesprechung von Marion Klink.



